ALTERSBEDINGTE MAKULADEGENERATION

Von der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) sind oft Menschen im höheren Alter betroffen. Die Ursache ist eine Netzhautschädigung an der Stelle des schärfsten Sehens – der Makula. Die Folge davon ist ein Verlust der zentralen Sehschärfe. Da nur die Netzhautmitte betroffen ist, führt die AMD nicht zu einer kompletten Erblindung. Das Gesichtsfeld und die Orientierung im Raum bleiben erhalten.

Es werden zwei Formen der AMD unterschieden:

Symptome

Eine altersbedingte Makuladegeneration hat eine direkte Auswirkung auf die Sehleistung und somit auch auf den Alltag. Insbesondere im Strassenverkehr können diese Beeinträchtigungen zu Gefahrensituationen führen.

Laden Sie den Test zur Selbstdiagnose einer AMD kostenlos herunter. Sollten Sie eine oder mehrere der aufgeführten Symptome bei Ihnen feststellen oder sind Sie unsicher, ob eine AMD vorliegt, kontaktieren Sie uns und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin.

Diagnose

Bild einer gesunden Makula
OCT einer gesunden Makula

Behandlung der feuchten Makuladegeneration

Als Behandlungsstandard der feuchten Makuladegeneration gilt die Injektion spezifischer Medikamente (VEGF-Hemmer) in den Glaskörper des Auges. Die injizierten VEGF-Hemmer blockieren den Wachstumsfaktor im Auge (das sogenannte VEGF), der für die Neubildung von kranken und durchlässigen Gefässen verantwortlich ist. Gleichzeitig bilden sich die bereits vorhandenen Gefässneubildungen wie auch bereits vorhandene Flüssigkeitsansammlungen (Makulaödeme) langsam zurück. Dadurch lässt sich das Fortschreiten der feuchten altersabhängigen Makuladegeneration verzögern und das Sehvermögen in einigen Fällen sogar verbessern. Wie oft und in welchen Abständen eine Injektion erfolgt, hängt vom Krankheitsverlauf ab.

Bei der Behandlung wir das Auge zuerst mit Tropfen unempfindlich gemacht und danach wird mittels einer feinen Nadel das Medikament in den Glaskörper gespritzt. Der Stich ist kaum spürbar und der Patient kann die Praxis unmittelbar nach der Behandlung ohne Verband oder Tropfen selbstständig verlassen.

Die frühe Behandlung spielt eine entscheidende Rolle! Längeres Abwarten seitens des Patienten begünstigt das Fortschreiten der Krankheit. Es kommt zu einem allmählichen Funktionsverlust der Netzhautzellen im Makulabereich, was in vielen Fällen zur hochgradigen Sehbehinderung führt.

Gefässverschlüsse sowie diabetische Makulaödeme können ebenfalls mittels einer Injektion von VEGF-Hemmern behandelt werden.

Unsere Spezialistin, Frau Dr. Caroline Albach informiert Sie gerne detailliert bei einem persönlichen Gespräch.

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